Mietrendite-Rechner

Berechnen Sie die Brutto- und Nettomietrendite Ihrer Immobilie in Sekunden — kostenlos, ohne Anmeldung.

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Grunderwerbsteuer, Notar, Makler — je nach Bundesland meist 9–13 %

z. B. Verwaltung, Instandhaltungsrücklage — nicht auf Mieter umlegbar

Bruttomietrendite
4,00 %
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Nettomietrendite
3,27 %
(Jahreskaltmiete − Kosten) ÷ Gesamtkosten

So wird die Mietrendite berechnet

Die Bruttomietrendite ist der schnelle Erstvergleich: Jahreskaltmiete geteilt durch den Kaufpreis, mal 100. Sie ignoriert allerdings Kaufnebenkosten und laufende Kosten — zwei Posten, die das Ergebnis erheblich verändern.

Aussagekräftiger ist die Nettomietrendite: Hier ziehen Sie von der Jahreskaltmiete zunächst alle nicht auf Mieter umlagefähigen Kosten ab (etwa Verwaltung und Instandhaltungsrücklage) und teilen das Ergebnis durch die Gesamtinvestition — also Kaufpreis plus Kaufnebenkosten. Grunderwerbsteuer, Notar und Makler summieren sich je nach Bundesland meist auf 9 bis 13 Prozent des Kaufpreises.

Rechenbeispiel

  1. Kaufpreis 300.000 €, Kaufnebenkosten 10 % → Gesamtinvestition 330.000 €
  2. Kaltmiete 1.000 €/Monat → Jahreskaltmiete 12.000 €
  3. Nicht umlagefähige Kosten: 1.200 €/Jahr
  4. Bruttomietrendite: 12.000 ÷ 300.000 × 100 = 4,0 %
  5. Nettomietrendite: (12.000 − 1.200) ÷ 330.000 × 100 = 3,27 %

Häufige Fragen zur Mietrendite

Was ist eine gute Mietrendite?

Als grober Richtwert gelten in Deutschland 3,5 bis 4 Prozent Bruttomietrendite als solide; in Großstädten mit hohen Kaufpreisen liegen die Werte oft darunter, in kleineren Städten teils deutlich darüber. Wichtiger als die Bruttorendite ist die Nettomietrendite, weil sie Kaufnebenkosten und laufende, nicht umlagefähige Kosten berücksichtigt.

Wie berechnet man die Bruttomietrendite?

Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Beispiel: 12.000 € Jahreskaltmiete bei 300.000 € Kaufpreis ergeben 4,0 % Bruttomietrendite. Kaufnebenkosten und laufende Kosten bleiben dabei unberücksichtigt — die Kennzahl eignet sich daher nur für den schnellen Erstvergleich.

Wie berechnet man die Nettomietrendite?

Nettomietrendite = (Jahreskaltmiete − nicht umlagefähige Kosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100. Nicht umlagefähig sind z. B. Verwaltungskosten und die Instandhaltungsrücklage. Die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler) betragen je nach Bundesland meist 9 bis 13 Prozent des Kaufpreises.

Welche Kosten sind nicht auf Mieter umlagefähig?

Typischerweise: Verwaltungskosten, Instandhaltung und Instandhaltungsrücklage, Bankgebühren sowie Mietausfallwagnis. Betriebskosten wie Grundsteuer, Wasser, Müllabfuhr oder Hausmeister können dagegen über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden, sofern der Mietvertrag das vorsieht.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Rechner dient der ersten Orientierung und ersetzt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.